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PRESSEMITTEILUNG | NR. 12/2018 | NABU Sachsen | 16. April 2018

NABU-Naturschutzinstitut Dresden: Solider Grundstein für Schutz des Fischotters in Sachsen und Tschechien gelegt

NABU-Naturschutzinstitut Region Dresden blickt auf die Auftaktveranstaltung zum Start des grenzübergreifenden Fischotterprojekts zurück

Am 11.04.2018 lud das Naturschutzinstitut Region Dresden e. V. gemeinsam mit seinen Projektpartnern ALKA Wildlife und dem Museum der Stadt Usti nad Labem zur Auftaktveranstaltung des deutsch-tschechischen Kooperationsprojektes „Lutra lutra“ ein. In gemütlicher Atmosphäre erwartete die Teilnehmer in den Räumen des „Via Re“ in Dresden ein anspruchsvolles Programm rund um den Fischotter. Der Einladung folgten 33 Gäste, darunter Vertreter des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), der Unteren Naturschutzbehörden und Kreis- und Landesnaturschutzbeauftragte. Auch die Kollegen der tschechischen Projektpartner von ALKA Wildlife o.p.s und dem Museum Usti nad Labem sowie Vertreter der tschechischen Verwaltungs- und Naturschutzbehörden waren vor Ort. 

Bernd Heinitz, Landesvorsitzender des NABU Sachsen, eröffnete die Veranstaltung und sprach dem NSI Dresden, wie auch den beiden Partnerinstituten in Freiberg und Leipzig, Anerkennung für 25 Jahre Naturschutzarbeit aus. Er betonte die Bedeutung der Verbindung von ehrenamtlichem und beruflichem Naturschutz, die durch die Institutsarbeit geleistet wird. Der Institutsleiter des NSI Dresden und Mitinitiator des Projektes „Lutra lutra“, Dr. Jan Schimkat, spannte anschließend den Bogen zum Projekt „Lutra lutra“ im länderübergreifenden Kooperationsprogramm SN-CZ 2014-2020.

Im Folgenden hörten die Teilnehmer spannende Vorträge von deutschen und tschechischen Fischotterexperten zur Situation des Fischotters in Sachsen (Dr. U. Zöphel, LfULG Sachsen) und Böhmen (L. Poledník, ALKA Wildlife). Vorgestellt wurden zudem zahlreiche wissenschaftliche Ergebnisse, zum Beispiel aus Untersuchungen an Fischotterschädeln (P. Lippitsch, Senckenberg Museum Görlitz) und aus der Analyse von Todesursachen von Fischottern (K. Poledníková, ALKA Wildlife). Durch die Projektpartner konnten den interessierten Zuhörern sogar bereits erste Projektergebnisse auf deutscher (B. Künzelmann, NSI Region Dresden e. V.) sowie tschechischer Seite (V. Beran, Museum Usti nad Labem) präsentiert werden.

Zwei simultan übersetzende Dolmetscherinnen halfen die Sprachbarriere zu überwinden und verbesserten den Informationsaustausch über Ländergrenzen hinweg. Zwischen den Vorträgen und in den Pausen gab es außerdem Gelegenheit zum Austausch und zur fachlichen Diskussion, die umfassend genutzt wurde. Mit der Auftaktveranstaltung ist damit der letzte Grundstein für einen erfolgreichen Projektverlauf zum Schutz des Fischotters in Sachsen und Tschechien gelegt.

Dank den fachkundigen Referenten, den engagierten Dolmetscherinnen und der aufwendigen Technik sowie dem tatkräftigen Service des „Via Re“ erlebten die Gäste eine rundum gelungene Veranstaltung!

Das Projekt wird von der Europäischen Union mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert und läuft noch bis September 2020. Weitere Informationen zum Kooperationsprogramm finden Sie unter: http://www.sn-cz2020.eu. Informationen zum Projekt und den Link zu den tschechischen Partnern finden Sie auf der Homepage des NSI Dresden unter der Rubrik „Projekte“ (http://nsi-dresden.nabu-sachsen.de/projekte/lutra-lutra/). 

Kontakt:

NABU-Naturschutzinstitut Region Dresden e. V., Berit Künzelmann, Tel. 0351 8020033, berit.kuenzelmann_at_naturschutzinstitut.de

 

NABU-Landesverband Sachsen e. V., Philipp Steuer, Tel.: 0341 337415-31, steuer_at_NABU-Sachsen.de


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