NSI DresdenProjekteLutra lutraInformationen zum Projekt

Grafik: Europäische Union

Grafik: SAB

gemeinsam für Sachsen und Tschechien

Lutra lutra

Projekt im Kooperationsprogramm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020

Deutsch-Tschechische Kooperation

Hallo Nachbar - Ahoj sousede

Im deutsch-tschechischen Kooperationsprogramm soll die Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik gestärkt werden. Gerade die Natur macht an der Grenze nicht halt, weshalb grenzübergreifende Naturschutzaktivitäten für viele Tier- und Pflanzenarten besonders wichtig sind.

Der Fischotter kommt an den Erzgebirgsbächen und -flüssen des deutsch-tschechischen Grenzraumes vor und ist von den Lebensraumbedingungen in beiden Ländern abhängig. Aus diesem Grund wurde im Oktober 2017 das Projekt Lutra lutra ins Leben gerufen, bei dem das Naturschutzinstitut Dresden, der Verein ALKA Wildlife in Lidéřovice und das Museum der Stadt Ústí nad Labem im Schutz für den Fischotter eng zusammenarbeiten. 

Das Projekt wird von der Europäischen Union mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Das Projekt

Im Projekt erforschen die Partner beider Seiten die Verbreitung der Fischotter im deutsch-tschechischen Grenzraum und die Qualität ihrer Lebensräume im tschechischen Bezirk Usti und dem nördlich anliegenden sächsischen Teil des Erzgebirges. Dabei sollen zudem Gefahrenstellen für wandernde Fischotter erkannt und geeignete Maßnahmen zu deren Entschärfung oder Beseitigung entwickelt werden. Erste konkrete Schutzmaßnahmen werden im Projektzeitraum modellhaft umgesetzt. Durch die Analyse genetischer Proben können mittels der genetischen Variabilität und des Genflusses Rückschlüsse auf Wanderbeziehungen und den Zustand der Population gezogen werden.

Ziel des bis 2020 laufenden Projektes ist die lang­fristige Stärkung der sächsischen und nordböhmischen Fischotterpopulation und die Verbesserung des Biotopverbundes entlang von Wanderrouten.

 Download: Projetkflyer deutsch (PDF) | 5.03 MB



 Download: Projektflyer tschechisch (PDF) | 6.17 MB




Projektgebiet

Die Projektaktivitäten erstrecken sich auf sächsischer Seite über die Stadt Dresden und die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Mittelsachsen und Erzgebirgskreis. In Tschechien wird das Projekt in der Aussiger Region (Ústecký kraj) umgesetzt. Für die Untersuchungen zur Verbreitung und Lebensraumeignung des Fischotters wurden grenzüberschreitende Bach- und Flusssysteme ausgewählt, die als Wanderkorridore zwischen Sachsen und Tschechien in Frage kommen.

Karte: Elisabeth Scholz

Projektziele

Ziel des Projektes sind:

1) Identifizierung von Migrationskorridoren zwischen der sächsischen

und tschechischen Fischottersubpopulation

2) Schaffung der Wissensgrundlagen für deren Zustandsbewertung

3) Identifizierung von Migrationshindernissen und Gefährdungsstellen

4) Entwicklung von Maßnahmen zu deren Beseitigung

5) Stärkung der Zusammenarbeit von Akteuren beider Länder

6) Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Thematik

Projektpartner

Das Projekt wird gemeinsam durch 3 Projektpartner umgesetzt:

AG Naturschutzinstitut Region Dresden e. V. (Leadpartner)

Alka Wildlife, o.p.s (Kooperationspartner) oder Facebook Alka Wildlife

Muzeum města Ústí nad Labem, p.o. (Kooperationspartner)


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