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weitere Aktivitäten

Im Laufe des Projektes fanden auch noch weitere Aktivitäten im Gelände statt. An verschiedenen Kreuzungsstellen wurden und werden auch weiterhin Wildkameras aufgestellt, um den Otter in Bild und Ton festzuhalten. Dies gelang uns bisher an sieben Stellen, in einem Fall konnten wir sogar zwei Otter gleichzeitig aufnehmen (Flöha in Heidersdorf) und einen Otter beim Markieren auf einer Berme filmen (Biela, Mündung Cunnersdorfer Bach).

Im Winter, bei guter Schneelage, begaben wir uns im Projektjahr 2018/2019 auf Schneespurensuche. Ziel ist herauszufinden, wo genau die Otter die deutsch-tschechische Grenze queren, um von einem Einzugsgebiet ins nächste zu gelangen. Dazu wurden die Oberläufe der grenznahen Gewässer abgelaufen und nach an Land vorkommenden Trittsiegeln von Ottern im Schnee gesucht. Im ersten Zwischenergebnis wurde festgestellt, dass sich die Otter im Winter bevorzugt in flacheren Bereichen der Flüsse aufhalten, jedoch auch bis in die Grenzregion wandern. Oftmals konnten lokal nur sehr begrenzt Spuren bei Ausstiegen am Gewässer festgestellt werden, was darauf hindeutet, dass ein Großteil der Fortbewegung im Gewässer erfolgt. Zudem waren Spuren insbesondere an Brücken zu finden, wo die Otter die Gewässer verlassen und die Brücke umwandern bzw. die Straße queren oder den Uferstreifen nutzen, um Losung oder Markierungsflüssigkeit an strategisch günstiger Stelle abzusetzen. Der Winter 2019/2020 bot bisher noch keine geeigneten Bedingungen für die Spurensuche. Sobald es die Schneelage erlaubt, werden die Untersuchungen fortgesetzt.


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