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genetische Untersuchungen

Da die böhmische Fischotterpopulation in ihren relativ schlechten Habitaten im tschechischen Erzgebirge und Erzgebirgsvorland anscheinend keine zum Erhalt der Population notwendige hohe Fortpflanzungs- und Überlebensrate besitzt, ist anzunehmen, dass ihr Bestehen wahrscheinlich nur durch ständige Immigration von Tieren aus Sachsen gewährleistet wird. Um diese These zu überprüfen und die genetische Variabilität sowie den Genfluss zwischen den einzelnen Subpopulationen zu ermitteln, werden Genanalysen an Hand von Gewebeproben und Losungsproben durchgeführt. Somit soll Klarheit in die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen sächsischen und tschechischen Fischottern gebracht werden und wie viele verschiedene Individuen im Projektgebiet umherstreifen. Im Frühjahr 2019 wurden in zwei Kartierdurchgängen 40 Losungen, in möglichst frischem Zustand, gesammelt. Hinzu kommen 15 Gewebeproben, die tot aufgefundenen Fischottern entnommen wurden. Die genetischen Proben werden derzeit analysiert, so dass im Sommer 2020 mit den Ergebnissen zu rechnen ist.  


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