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Naturschutzinstitute in Sachsen

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) verfügt über verbandseigene Naturschutzinstitute; drei davon finden sich in Sachsen. Die Entstehung der Institute geht auf das Jahr 1993 zurück. Hier kam im NABU-Landesverband die Überlegung auf, die naturschutzfachlichen Arbeiten in mehreren, dem Landesverband angegliederten, Naturschutzinstituten anzusiedeln. Diese wurden in den Regierungsbezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz (NSI-Freiberg) gegründet.

Die Naturschutzinstitute sollen

  • die fachliche Kompetenz des NABU stärken,
  • die Zusammenarbeit im Arten- und Biotopschutz zwischen den einzelnen Untergliederungen des NABU sowie zu anderen naturschutzrelevanten Institutionen fördern,
  • der (Fach-) Öffentlichkeit die Ziele des Arten- und Biotopschutzes nahebringen
  • Natur- und Artenschutzprojekte entwickeln und beispielhaft in die Praxis umsetzen.

NSI Region Dresden

Das Naturschutzinstitut Region Dresden e. V. widmet sich seit nunmehr 25 Jahren der Arbeit für den Naturschutz und hat in dieser Zeit eine Vielzahl von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Projekten erfolgreich bearbeitet.


In der NABU-Arbeitsgruppe Naturschutzinstitut Region Dresden e. V. arbeiten ca. 30 Mitglieder ehrenamtlich und teilweise auch als Angestellte sowie weitere Spezialisten über Werkverträge mit. Räumlicher Schwerpunkt unserer Tätigkeiten sind Dresden (Büro Landeshauptstadt), die Landkreise Meißen (Landschaftspflegestation Moritzburg), Bautzen und Görlitz sowie die Regionen Erzgebirge und Lausitz. Für das Naturgroßprojekt Lausitzer Seenland (Bergbaufolgelandschaften bei Hoyerswerda)  ist das Naturschutzinstitut Mitgesellschafter der Lausitzer Seenland Gemeinnützige GmbH. Im Vorstand des NABU-Regionalverbandes Meißen-Dresden ist das Naturschutzinstitut durch einen ständigen Vertreter beratend tätig. Des Weiteren besteht eine enge personelle Zusammenarbeit mit dem Förderverein Vogelschutzwarte Neschwitz e. V., dem Verein Sächsischer Ornithologen e. V.  (VSO), der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), der Karl Kaus Stiftung für Tier und Natur, ALKA Wildlife (CZ), dem Museum Usti nad Labem (CZ), den ostsächsischen Kreisnaturschutzdiensten und verschiedenen Strukturen des Naturschutzbundes (NABU), z. B. dem Landesvorstand Sachsen, den Landesfachausschüssen Fledermausschutz und Feldherpetologie sowie der Bundesarbeitsgruppe Weißstorch. Im Naturschutzinstitut sammeln auch Studenten - meistens der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (Studiengang Umweltmonitoring) und der Technischen Universität Dresden - Erfahrungen für die berufliche Praxis.

Landschaftspflegestation Moritzburg

1994 wurde die Landschaftspflegestation Moritzburg (Landkreis Meißen) eingerichtet, welche befähigt ist, einen bedeutenden und teilweise technisch sehr anspruchsvollen Teil der praktischen Artenschutzmaßnahmen in Eigenregie auszuführen. Von dieser Station aus betreuen und pflegen die Mitarbeiter mit ihrer Landtechnik ca. 100 ha wertvolle Grünlandbiotope - vorwiegend im Moritzburger Teich- und Kleinkuppengebiet sowie in der Großenhainer Pflege.

Die Landschaftspflegestation Moritzburg arbeitet eng mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Meißen zusammen und unterstützt diesen vor allem bei der Umsetzung von Biotopentwicklungs-, Renaturierungs- und Artenschutzmaßnahmen (z. B. Lungenenzian, Orchideen, Weißstorch und andere auf menschliche Bauwerke angewiesene Tierarten). So erfolgte 2016 - 2018 die Erarbeitung eines Pflege- und Entwicklungsplanes für das NSG Kutschketeich nahe des Moritzburger Schloßteiches, die ökologische Baubetreuung bei der Renaturierung und ab 2018 ein Monitoring und Biotoppflege in diesem NSG. Für die lokalen Schulen erfolgt eine Unterstützung bei der Umweltbildung. Eine enge Zusammenarbeit bei Umweltbildungsprojekten sowie bei technisch-organisatorischen Fragen besteht auch mit der NABU-Fachgruppe Ornithologie und Naturschutz Radebeul www.radebeul.nabu-sachsen.de sowie mit dem Verein "pro natura Elbe-Röder e.V.", mit dem zusammen die Naturschutzstation "Naturschutzzentrum Seußlitz und Landschaftspflegestation Moritzburg" betrieben wird.   http://www.nsz-pro-natura.de/naturschutzzentrum.html


Organisation

Vorstand

Der ehrenamtlich tätige und von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand besteht aus dem

  • Alleinvertretungsberechtigten Vorstand für Institutsorganisation: Dr. Ulrich Buntrock
  • Alleinvertretungsberechtigten Vorstand für naturschutzfachliche Arbeit: Dr. Winfried Nachtigall

und den gemeinsam den Verein vertretenden Vorstandsmitgliedern

  • Dr. André Körtel (Schatzmeister) und
  • Dr. Tobias Haufe (Mitgliederbetreuung/Öffentlichkeitsarbeit)

Institutsleitung

  • Dr. rer. nat. Jan Schimkat (Institutsleitung, Fachexperte Fauna)
  • B. Sc. Heike Panzner (Verwaltungsleitung, Projektleitung Fischotter)
  • Dipl.-Ing. Madlen Schimkat (Hauptthemenleitung, Projektadministration)
  • Uwe Materni (Leitung Biotoppflege und Landschaftsbau)

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